Wiebke Muhsal  –  Sprecherin des Kreisverbandes Gera-Jena-SHK – Landtagsabgeordnete der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag von 2014 bis 2019

Rot-Rot-Grünes Schulgesetz bedeutet Zwang statt Freiwilligkeit

Zum neuen Schulgesetz, das Bildungsminister Helmut Holter plant, sagt Wiebke Muhsal:

 „Bildungsminister Holter hatte vor kurzem noch versprochen, dass keine Schulen in Thüringen geschlossen werden. Er arbeitet allerdings weiter an der Abwicklung der Förderschulen. Mit seiner ideologischen Fixierung auf Inklusion und den ‚Vorrang des gemeinsamen Lernens‘ ist Holter auf dem falschen Weg. Förderschulen haben sich aus Sicht der AfD-Fraktion bewährt und sollten weiterentwickelt werden. International gilt die deutsche Schulgliederung als Erfolgsmodell, das den unterschiedlichen Begabungen der Schüler gerecht wird.

 Bei den Schulen, die die von der Landesregierung vorgeschriebenen Mindestschülerzahlen nicht erreichen, zeigt sich ein weiterer Widerspruch: Einerseits sagt Holter, dass er diesen Schulen nichts vorschreiben will, andererseits werden sie praktisch in Kooperationen mit anderen Schulen gezwungen. Das läuft darauf hinaus, dass entweder Schüler oder Lehrer zwischen verschieden Schulen tingeln müssen. Statt Freiwilligkeit gibt es Zwang – zum klaren Nachteil für die Betroffenen.“

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